Best Things To Do & See in Shanghai – Chinese Cooking Workshop

Die chinesische Küche hat so einiges zu bieten. Ich denke die Meisten von euch werden mitbekommen haben, dass wir ziemlich gern Chinesisch essen. Damit meine ich nicht den Chinesen in Deutschland um die Ecke, sondern richtiges chinesisches Essen. Schon oft habe ich mich gefragt, wie bestimmte Dinge zubereitet werden. Als der Deutsche Club seine Special Events für Juni ankündigte, war ich begeistert, dass diesen Monat ein Kochkurs in einer kleinen Kochschule angeboten wurde. Um 10:30 trafen wir uns in der Wulumuqi Lu in einem Hinterhof zum kochen. Über eine kleine Treppe ging es in den hinteren Teil des Gebäudes, wo sich in einem riesigen Raum die Kochschule befindet. Nach dem wir ausgestattet waren mit Kochmütze und Schürze ging es auch schon los. Auf unserer Speisekarte standen, ganz klassisch, Frühlingsrollen und Hähnchen Kongbao. Hähnchen Kongbao habe ich schön häufiger in Restaurants gegessen und ist eines der Gerichte, das hier wirklich immer sehr gut schmeckt. Das Hähnchen wird mit Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebel und Chilli angebraten, danach werden noch Erdnüsse, Sojasauce und Stärke (zum Andicken) hinzugegeben. Kongbao Chicken ist ein sehr einfaches, aber extrem leckeres Essen. Ich war überrascht, wie schnell es zubereitet ist und wie gut es direkt beim ersten Mal gelungen ist. Bei den Frühlingsrollen war ich etwas weniger euphorisch, da ich sie einfach nicht so gerne esse. Irgendwie habe ich noch ein Frühlingsrollen-Trauma aus meiner Studentenzeit in der Mensa. Bei uns in der Mensa konnte man eigentlich fast nichts essen, dass in irgendeiner Form asiatisch angehaucht war. Nunja es standen Frühlingsrollen auf dem Programm, als kochte ich sie und probierte sie natürlich. Ich glaube ich würde sie nicht so extrem frittieren, wie wir das mit der Köchin gemacht haben – aber ich habe noch nie in meinem Leben so gute Frühlingsrollen gegessen. Ich wusste garnicht, dass die so schmecken können. Dazu kommt, dass mir bis gestern garnicht klar war, was eigentlich alles in die Füllung kommt. Neben Möhre, Pilzen, Schweinefleisch wird auch Chinakohl verwendet. Ich lasse jetzt einfach mal ein paar Bilder für sich sprechen.

 

Fazit

Wer länger in Shanghai bzw. China unterwegs ist, für den ist ein chinese Cooking Workshop, in meinen Augen, ein absolutes Muss. Ich habe mich schon oft bei bestimmten Gerichten gefragt, wie diese wohl zubereitet werden und was wohl an Zutaten verwendet wird, damit diese so gut schmecken. Insgesamt waren wir (mit Zubereitung und anschließenden essen) ca. 3h in der Kochschule und haben für die Lesson umgerechnet ca. 33,50€ gezahlt – in meinen Augen ein sehr fairer Preis. Die Köchin sprach sehr gut englisch, was hier nicht immer selbst verständlich ist, und hat uns sehr gut angeleitet. Für mich ist ganz klar, dies wird nicht mein letzter Kochkurs gewesen sein. Ich möchte unbedingt noch lernen, wie man Baozi, Xiao Long Bao usw. kocht. Essen ist ein großer Bestandteil der Kultur und ich möchte von dieser so viel es geht, mitnehmen.

 

bis dahin

eure Sarah

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