Matcha-Cupcakes mit Maple-Cashew Frosting

Cupcakes + Frosting I

Matcha ist seit längerem ein Trend- und Lifestyleprodukt. Egal ob als Getränk, im Essen, Kuchen oder Cupcakes. Matcha begegnet einem Überall. Bisher war mir einfach der Preis für das grüne Pulverchen viel zu hoch, weshalb ich bis vor kurzem immer einen Bogen drumherum gemacht habe. Aber irgendwann war ich so neugierig, dass ich mir ein kleines Tütchen beim DM gekauft habe. Mittlerweile möchte ich darauf kaum noch verzichten.

 

Was ist Matcha?

Matcha ist japnisch und bedeutet nichts anderes als „gemahlener Tee“. Die Teesträucher werden einige Zeit vorm ernten der Teeblätter mit Netzen und Bambusmatten abgedeckt („beschattet“). Dadurch werden bestimmte Inhaltsstoffe (u.a. Teein und Chlorophyll) angereichert. Durch die Erhöhung des Chlorophyllgehaltes wird die Farbe des Tees deutlich grüner. Die geernteten Teeblätter werden getrocknet und dann zu einem feinem Pulver (Matcha) gemahlen. Je leuchtender das Grün des Tees ist, desto frischer ist er. Durch die Herstellungsart wird der Tee extrem teuer. So sind Preise um die 10€ für 50g noch ein Schnäppchen. Köche wie Attila Hildmann schwören auf Matcha und seine Wirkung. Das geht sogar soweit, dass Attila seinen eigenen Matcha verkauft (32g für ~16€ via Amazon – klick). Auch wenn der Preis relativ hoch ist, kommt man mit 30-50g schon ein gutes Stück. Für weitere Informationen bzgl. Inhaltsstoffe und Wirkung geht einfach auf folgende Internetseite http://www.matcha-tee.info/. Fazit Matcha ist mega gesund (reich an Antioxidantien und und und) und mega lecker.

Ich benutze Matcha vor allem zum Backen und als Kaffeealternative. Dazu tu ich einfach in meinen Nespresso Milchaufschäumer Sojamilch und einen halben Teelöffel Matcha und gebe wenn der Schäumer fertig ist noch ein bisschen Agavendicksaft zum süßen dazu. Fertig ist die perfekte Kaffeealternative.

 

Kommen wir nun endlich zu meinen Cupcakes. Ich habe ein bisschen herumexperimentiert und ein Rezept „entwickelt“, das sowohl vegan als auch weizenfrei ist. Wenn euch das nicht sooo wichtig ist, dann könnt ihr natürlich das Rezept nach eurem belieben verändern.

 

Das braucht ihr für den Teig (ca. 12 Cupcakes)

  • 140g Mehl (ich habe Roggenvollkornmehl benutzt)
  • 18g Backpulver (bei Vollkornmehl braucht ihr definitiv so viel Backpulver. Bei normalen Weizenmehl reicht die Hälfte)
  • 60mL Sonnenblumenkernöl
  • 100g Rohrzucker
  • 175mL Sojamilch (natürlich geht auch Hafer- oder Reismilch)
  • ~5g Matcha (je nach dem wie stark ihr den Geschmack mögt eben mehr oder weniger)
  • 1 Prise Salz
  • nach belieben Vanille

 

Zutaten für den Teig

 

Das braucht ihr für das Frosting

  • 100g vegane Magerine (für die nicht vegane Variante Butter)
  • 3-4 EL Ahornsirup
  • 2-3 TL Cashewmuß (oder Mandelmuß)

 

Heizt zu erst euren Ofen auf 180° vor. Für den Teig gebt Mehl, Backpulver, Matcha, Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel und vermengt die Zutaten. Danach gebt ihr Öl und Sojamilch hinzu und verrühert Alles mit einem Handmixer zu einem glatten Teig. Nun füllt ihr den fertigen Teig in eure Förmchen und backt ihn ca. 20 Minuten. Während eure Cupcakes im Ofen backen, könnt ihr das Frosting herstellen. Dafür gebt ihr Magarine, Ahornsirup und Cashewmuß in eine kleine Schüssel und verrühert Alles zu einem homogenen Frosting. Wenn eure Cupcakes (Stäbchenprobe) fertig sind, lasst sie gut auskühlen. Erst dann (vorher schmilzt euch das Frosting) bestreicht ihr sie mit dem Frosting. Fertig :)

Generell finde ich vegan backen deutlich schwieriger als vegan zu kochen. Das liegt für mich daran, dass Backen ohne Ei und Butter gewöhnungsbedürftig ist. Der Teig wird immer ein bisschen gummiartig. Bei diesem Rezept finde ich ist der Teig ganz gut, jedoch mit dem Frosting bin ich so semi zufrieden. Für vegane Frostings wird oft Magarine benutzt. Das ist ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Vielleicht hat jemand für mich einen Tipp, wie man ein super duper Frosting zaubert. Ich experimentiere immer wieder gern herum :) Vielleicht probiere ist es beim nächsten Mal mit einem Avocado-Schoko Frosting. Das könnte ich mir geschmacklich als sehr passend vorstellen. Achja kleine Leute, wie ich sollten ein bisschen mit der Menge des Matchas aufpassen. In Kombination mit Kaffee kann es schnell passieren, dass man nicht mehr schlafen kann. Habe meine erste Ladung mit 15g ausprobiert und das war für mich definitiv zu viel. Ich konnte nicht gut schlafen und war ziemlich hibbelig :D ^^

Über Anregungen, Tipps und Vorschläge würde ich mich sehr freuen :)

Viel Spaß beim Ausprobieren

Bis dahin

eure Qbine

 

*Die Informationen über den Matcha habe ich von folgender Seite http://www.matcha-tee.info/.

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2 Comments

  1. Julia - 1. Februar 2016

    Ich habe noch immer nicht mit Matcha gebacken, bis jetzt habe ich das grüne Wunderpulver immer nur im Matcha Latte erlebt. Aber das soll sich schleunigst ändern :-) Ich fühle mich jetzt ganz inspiriert! Danke für das tolle Rezept :-)

    Ganz liebe Grüße und hab einen guten Start in die neue Woche!

    Julia

    • Qbine - 1. Februar 2016

      Ich finde das super mit dem Matcha im Teig. Habe von einer Freundin gehört, dass das auch richtig lecker in „Whities“ (quasi Brownies nur mit weißer Schoki) sein soll… das wird definitiv dann mein nächstes Projekt :D Whities mit Matcha :)

      Liebe Grüße

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