Travel Around The World – Singapur

Ich habe mich entschieden die Reihenfolge zu ändern und euch heute erst einmal von Singapur erzählen. Ich habe noch nicht alle Fotos und Videos durchgeschaut von Borneo. Insgesamt hatten wir unseren Urlaub kaum geplant, weshalb wir eigentlich keine wirkliche Ahnung hatten, was man sich in Singapur anschauen sollte. Wir wollten uns diesmal keinen Sightseeing Stress machen, sondern gemütlich die Stadt erkunden. Nach dem wir Abends gelandet waren und in unser kleines Hotel eingecheckt hatten, machten wir einen kleinen Spaziergang zur Bay und genossen die Aussschicht auf die beleuchteten Hochhäuser, die Gardens By The Bay und natürlich das berühmte Marina Bay Sands Hotel. Gardens By The Bay sind Nachts wunderschön beleuchtet und definitiv einen Abstecher wert.


Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Marina Bay Sands Hotel, um unsere Koffer abzugeben. Der Check-In ist in den meistens Hotels erst um 15 Uhr. Das Marina macht da leider keine Ausnahme. Da wir ein Clubzimmer gebucht hatten, wurden wir in einen separaten Bereich geführt, wo man uns erst einmal Eis und diverse Getränke anbot, während wir warteten. Nach dem wir unser Gepäck losgeworden waren und einen kurzen ABstecher zum Infinitiypool im 57. Stock gemacht hatten, entschieden wir uns (ganz Touri) eine Hop-On-Hop-Off Bustour zu machen. Mittlerweile bin ich ein Fan dieser Touren geworden, da man für relativ wenig Geld einen guten Überblick über die Stadt bekommt. Wir entschieden uns am Botanischen Garten auszusteigen und ein bisschen durch diesen zu laufen. Singapur ist eine der wenigen Städte, die mitten in Stadtzentrum einen Dschungel haben. In Singapur selbst hat mich der Botanische Garten extrem begeistert. Nach dem ich auf Borneo im richtigen Dschungel ohne Wege usw. unterwegs war, begeistert er mich Rückblickend nicht mehr so extrem. Nach unserer Runde durch den Dschungel fuhren wir wieder zurück in Hotel und auf unser Zimmer. Ich habe in meinem Leben noch nie so ein riesiges Hotelzimmer gehabt. Den Tag verbrachten wir im Infinity-Pool und einem kleinen Bummel durch die Mall.


Den nächsten Tag verbrachten wir mit bummeln durch die Stadt und im Pool. Abends entschieden wir uns zum Zoo zu fahren und dort die Night-Safari zu besuchen. Der Zoo besteht streng genommen aus 4 kleinen Zoos, für die man separat Eintritt bezahlt. Wir kauften uns ein Kombi-Ticket für die Night Safari, River-Zoo, Singapur-Zoo und Bird-Zoo. Ich fand die Night-Safari super. Ich weiß, dass der Kölner Zoo ebenfalls immer wieder mal einen Nachtzoo anbietet. Bisher bin ich noch nie dazu gekommen, diesen zu besuchen. In Singapur gibt es zum einem einen Teil, den man erläuft über Wege und einen anderen Teil, durch den man mit einer Bimmelbahn fährt. Da an der Bahn extrem viel los war, entschieden wir uns erst einmal den Zoo per Fuß zu erkunden. Im dunklen auf kaum beleuchteten Wegen durch Dschungel zu laufen, war eine echt tolle Erfahrung. Hin und wieder sah man ein Tier im Gehege. Da diese ebenfalls sehr schlecht beleuchtet waren, musste man schon ordentlich suchen, um die Tiere zu entdecken. Mir hat der Zoos extrem gut gefallen. Die anschließende Bimmelbahnfahrt hätte ich nicht zwingend gebraucht.


Am nächsten morgen klingelte unser Wecker schon um 6:30, da wir zum einen noch einmal einen Versuch starten wollten, schöne Fotos im Infinity-Pool zu machen und zum anderen den Sonnenaufgang uns anschauen wollten. Bisher war der Pool, wer hätte es gedacht, rappelvoll gewesen mit Deutschen und Chinesen. So war es kaum möglich ein schönes Foto zu machen, ohne 5 Chinesen mit drauf zu haben. Unser frühes Aufstehen wurde belohnt. Im 57. Stock angekommen, waren wir mehr oder weniger die Einzigen, die sich im Pool tummelten und wir konnten in Ruhe die Wahnsinnsaussicht auf die Skyline von Singapur genießen.


Nach dem Frühstück fuhren wir nocheinmal zum Zoo, wo wir uns den Singapur Zoo und den River Zoo anschauten. Unser Städte-Trip war diesmal extrem Zoolastig. Vor allem der Singapur Zoo ist sehr zu empfehlen. Große Gehege, die sich perfekt in den Dschungel integrieren. So erkennt man bei den Affengehegen kaum, dass es sich um ein Gehege handelt. Zum Teil konnte man die Affen nur erahnen, da sie in teils 20-30m hohen Bäumen saßen. Wer Pandabären sehen möchte, muss in den River-Zoo gehen. Nach dem wir Nachmittags unsere Koffer gepackt hatten, noch eine Runde schwimmen waren, machten wir uns auf den Weg zum Theater. Ich wollte schon seit Jahren das Musical König der Löwen sehen. Allerdings waren die Karten immer extrem teuer, so dass wir es uns nie angeschaut haben. In Singapur waren die Karten mehr als 1/3 günstiger als in Deutschland und so packten wir die Gelegenheit beim Schopf.

 

 

Singapur hat uns sehr gut gefallen. Ich mag die vielen Gegensätze und, dass so viele Kulturen verschmelzen. Das macht meiner Meinung nach auch den Reiz der Stadt aus. Neben den Malayen leben viele Chinesen und Inder in Singapur. Dadurch sieht man neben Hinduistischen Tempeln, Buddhistische Tempel, Moscheen und Kirchen. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nicht unbedingt nochmal nach Singapur muss (außer es liegt auf dem Weg). Meiner Meinung nach Reichen 3-5 Tage völlig aus, um in der Stadt alles gesehen zu haben und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich irgendetwas nicht gesehen bzw. gemacht habe, was ich unbedingt noch hätte sehen/machen wollen. Am Mittwoch werde ich euch dann von Borneo erzählen. Ich weiß noch nicht genau, ob ich den Beitrag in Pulau Gaya und Kota Kinabalu aufteile. Mal sehen.

 

Bis dahin

eure Sarah

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