Travel Around The World – Singapur & Malaysia Preview

Hallo ihr Lieben. Ich melde mich wieder zurück aus Shanghai. Am Sonntag/Montag kurz nach Mitternacht sind wir nach einer wahren Odyssee bei uns zu Hause angekommen – dazu gleich mehr. Durch das Chaos, bin ich zu Hause noch nicht zu allzuviel gekommen, weshalb der richtige Beitrag zu Malaysia erst am Sonntag und der zu Singapur am kommenden Mittwoch online gehen wird. Heute werde ich euch ein paar erste Eindrücke liefern.

Am 07.07. hieß es für uns Tschöööö Shanghai – Hallöchen Singapur. Doch unser Urlaub startete mit Hürden. Morgens klingelte der Wecker, wir standen gemütlich auf, ich machte mir erstmal einen Kaffee, während Christian seine Emails auf dem Handy checkte. Nach einem “Ne oder? Ist jetzt nicht wahr?” wurde ich hellhörig. Unser Flug von Shanghai nach HongKong hatte 2h Verspätung, weshalb wir unseren Anschlussflug nicht bekommen würden. Somit ließen wir alles mehr oder weniger stehen und liegen, schnappten uns die Koffer und fuhren schnellst möglich mit dem Taxi zum Flughafen, um das Problem zu lösen. Am Flughafen angekommen, lief alles erstaunlich unkompliziert und kulant ab. So buchte man uns ohne mit der Wimper zu zucken auf einen Direktflug der Konkurrenz, der sogar gleichzeitig mit unserem Flug aus HongKong landete. Gegen 20 Uhr Abends landeten wir in Singapur. Insgesamt waren wir 4 Tage dort, wovon wir uns 3 Tage im berühmten Marina Bay Sands Hotel eingebucht hatten.


Nach den 4 Tagen ging es für uns weiter nach Kota Kinabalu (Borneo) mit einem Zwischenstopp in Kuala Lumpur. Auch hier waren die Gabelflüge deutlich günstiger, als Direktflüge. Zu unserem Leidwesen wurde diesmal unser Flug komplett gestrichen und zwar diesmal zwischen Kuala Lumpur und Kota Kinabalu. Also hieß es für uns wieder einmal auf zum Transportation-Schalter. Dort buchte man uns ohne Probleme auf einen Flug, der eine Stunde später ging, um. In Kuala Lumpur ging uns dann auch auf warum. Scheinbar waren beide Flüge nicht ausgebucht, weshalb man sie einfach mal zusammengelegt hat. In Kota Kinabalu wurden wir von einem Taxi unseres Restorts abgeholt und zum Hafen gebracht, von wo aus es für uns auf die kleine Insel Gaya direkt vor Kota Kinabalu ging. Nach einer kurzen Fahrt von ca. 20 Minuten erreichten wir das Paradies. Weißer Sandstrand, eigenes Riff zum Schnorcheln, türkises Wasser, Dschungel und wenig Menschen. Die folgenden 4 Tage waren ein absoluter Traum. Auf der Insel gibt es nichts weiter als insgesamt 3 Resorts, die allerdings in unterschiedlichen Buchten liegen. Zum Teil waren wir die Einzigen am Strand und im Meer.

 

Nach den 4 viel zu kurzen Tagen hieß es leider schon Abschied nehmen von Gaya und es ging wieder zurück auf die Hauptinsel, etwas außerhalb von Kota Kinabalu. Dort hatten wir uns eine kleine Villa mit kleinem Pool direkt am Strand gemietet. Neben einem kleinen Ausflug in die Wetlands, in die City und nach Sapi (eine kleine Insel) verbrachten wir die meiste Zeit am Strand und im Pool unserer Villa.


So flogen unsere Tage nur dahin. Und das Ende unseres Urlaubs brach an und die Rückreise des Grauens begann. Samstag flogen wir mittags von Kota Kinabalu direkt nach Singapur (dort landeten wir um 15h), wo wir uns direkt im Flufhafen in das Hotel eingebucht hatten. Denn am nächsten Morgen um 8:00 sollte es schon über HongKong nach Shanghai weiter gehen. Leider kam uns Taifun Ampil in die Quere. Nachdem wir noch ein bisschen in der Stadt unterwegs waren, kamen wir gegen 20:30 wieder im Hotel an. Dort bekamen Chris und ich jeweils eine Mail, in der Stand, dass unser Flug von HongKong nach Shanghai gestrichen sei und man uns schon auf einen Flug am Dienstag umgebucht hätte. Da Christian am Montag schon arbeiten musste, wäre dies absolut nicht gegangen. Urlaubstage kann er auch keine nehmen, da die restlichen für Weihnachten drauf gehen. Also hieß es wieder einmal ab zum Transportation-Schalter. Dort erfuhren wir, dass auf Grund des Taifuns alle Flüge nach Shanghai erstmal gestrichen sind und da man nicht wisse wie die Lage in den nächsten Stunde aussähe, könne man auch nicht sagen, wann es wieder Flüge nach Shanghai gäbe. Aber man könne uns anbieten bis nach Hangzhou zu fliegen und von dort müssten wir dann schauen wie es weiterginge. Nunja, da wir nicht viel Wahl hatten, nahmen wir das Angebot nach Hangzhou an. Die Entfernung von Hangzhou Shanghai ist ungefähr genausoweit wie Frankfurt-Köln. Nach einem langen Aufenthalt in HongKong landeten wir gegen 20:00 in Hangzhou. Immerhin waren wir nun schonmal im richtigen Land und fast in der richtigen Stadt. Nachdem wir es dann endlich durch die Immigration geschafft hatten, hieß es wieder ab zur Airline und fragen, wie wir nach Hause kommen. Dort zeigte man sich wieder sehr kulant und organisierte (nach langer Wartezeit über eine Stunde) einen Fahrservice, der uns zu unserem Apartment fuhr. Gegen Mitternacht fielen wir völlig erschöpft ins Bett. In den nächsten beiden Posts werde ich euch ein bisschen mehr von Singapur und Borneo erzählen.


Bis dahin

eure Sarah

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